WILDBIENENBROCKEN

 

Foto von Dr. J. Schreckenbach

 

 

 

Wildbienenbrocken – groß, braun

 

Wildbienenbrocken- klein, neue Produktion, im Trocknungsprozeß

 

 

 

 

Wildbienenbrocken, klein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Wildbienenbrocken – groß“

Sie sind voll aus Ton geformt, ca. 3,8 kg schwer, in den Maßen 25cm x 13cm x 8cm.

In Handarbeit sind ca. 250 Löcher unterschiedlichen Durchmessers eingearbeitet. Die Lochtiefe beträgt ca. 7cm. Die Ecklöcher sind durchgehend und für die Aufhängung für längs oder quer gedacht.

Preis: 40,- Euro plus Verpackung und Versand, MWSt wird nicht berechnet (§19 UStG).

 

„Wildbienenbrocken – klein“

 Maße 13cm x 13cm x 8cm mit ca. 150 Löchern, Lochtiefe ca. 7cm. Preis 25,- Euro plus Versandkosten. Wieder lieferbar ab Februar 2021.


In Anbetracht des weltweiten Insektensterbens soll unser Wildbienenbrocken als Nisthilfe für Insekten einen Beitrag zur Arterhaltung und Biodiversität leisten sowie vielfältige und interessante Naturerlebnisse für Jung und Alt bieten.

Der Wildbienenbrocken wird im Keramikatelier In Göpfersdorfer Art manuell und in Einzelfertigung hergestellt. Er besteht aus heimischem, atmungsaktiv gebranntem Ton, wiegt ca. 3,8 kg, hat die Abmessung von 24,5 x 13 x 8 cm und bietet für etwa 250 bis 300 Wildbienen Nisthilfen (kleiner Stein entsprechend weniger) mit Durchmessern zwischen 3 und 10 mm. Durchgehende Löcher sind für die Aufhängung angedacht. 

In Deutschland kommen mehr als 550 Arten von Wildbienen vor, die vorwiegend solitär leben, also keine Staaten wie unsere Honigbiene bilden. Verschiedene Arten von Wildbienen bevorzugen Hohlräume in Mauerwerk oder anderem Gestein zur Anlage ihrer Nistplätze.

Dafür wird in die Hohlräume Blütenpollen eingetragen, so daß die Wildbienen auch wichtige Bestäuber von Wildpflanzen und Obstbäumen sind. Auf diesem angelegten Pollenlager wird ein Ei abgelegt und die schlüpfenden Larven finden auf diese Weise ausreichend Proviant für ihre Entwicklung zum Vollinsekt vor. In einem Nistgang werden hintereinander mehrere, durch Zwischenwände getrennte, Pollenlager errichtet. Nach dem ein Nistgang mit mehreren Brutzellen gefüllt ist, wird am Eingang des Nistganges zum Schutz vor Nesträubern ein Verschluß angebracht, der oft aus mineralischen Komponenten besteht. Nach der Überwinterung im Wildbienenbrocken kann so im folgenden Jahr eine neue Wildbienengeneration ausfliegen.

Wildbienensind, je nach Art, von Anfang Frühjahr bis zum Herbst zu beobachten. Typische Arten von Wildbienen, welche die verschiedenen Nisthilfen besiedeln, sind beispielsweise die Rote Mauerbiene (Osmina bicomis), die Gehörnte Mauerbiene (Osmia comuta), die Glockenblumen-Scherenbiene (Osmia rapunculi) oder die Hahnenfuß-Scherenbiene (Osmia- florisomnis).

Für optimale Nistbedingungen muß der Wildbienenbrocken mit Hilfe der durchgängigen Bohrungen an einem trockenen, regengeschützten und sonnigen Platz befestigt werden (möglichst nach Süden ausgerichtet).

 

Text von Dr. Joachim Schreckenbach (Hohenstein-Ernstthal), Mitglied des NABU Sachsen

 

Die Wildbienensaison beginnt bereits im März!!!

 

Wir übernehmen keine Garantie für die Besiedlung! Bitte beachten Sie die angegebenen Nistbedingungen und die bestehenden Bedingungen in Ihrer Umgebung. Gern senden Sie uns Ihre Erfahrungen mit unseren Wildbienenbrocken.